Dr.med. Urs Honegger

Schnarchen und Schlafapnoe

Schnarchgeräusche entstehen bei der Einatmung während dem Schlaf durch Vibrationen der Rachenwand im Bereiche des weichen Gaumens und des Zungengrundes.

Schnarchen und Schlafapnoe

Praktisch alle Leute schnarchen gelegentlich (=Gelegenheitsschnarchen).

Ungefähr 25 % der erwachsenen Frauen und 50 % der erwachsenen Männer schnarchen regelmässig jede Nacht (=habituelles Schnarchen).

Das habituelle Schnarchen kann harmlos sein (=gewöhnliches Schnarchen) oder von Atempausen (=Apnoe) begleitet sein. Schnarchen mit Apnoen (=Schlafapnoe) kann zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und zu gesundheitlichen Störungen führen.

Die Unterscheidung zwischen gewöhnlichem Schnarchen und Schnarchen mit Apnoen ist nicht ganz einfach. Beobachtungen von Atemstillständen durch den Bettpartner sind wichtige Hinweise auf eine Schlafapnoe. Die Einschlafneigung tagsüber ist häufig erhöht. Meistens ist eine genaue klinische und apparative Untersuchung durch einen Facharzt nötig.