Dr.med. Urs Honegger

Die chronische Bronchitis

Die chronische Bronchitis ist definiert als Krankheit, welche Husten und Auswurf an den meisten Tagen während 3 Monaten an 2 aufeinanderfolgenden Jahren verursacht.

Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündlich verändert. Es kommt zu einer vermehrten Schleimbildung.

Dies hat zur Folge, dass die Patienten husten und Auswurf produzieren. Das Atemgeräusch tönt krosend. Mit dem Stetoskop hört man Brummen und Pfeifen.

Es handelt sich um eine chronische Erkrankung. Im Laufe dieser Erkrankung können die Bronchien enger (Obstruktion) werden. Die bronchiale Reaktivität mit Methacholin gemessen kann ansteigen.

50 % der Raucher entwickeln eine chronische Bronchitis. Bei 15 % der Raucher kommt es zu einer zunehmenden Einengung der Bronchien.

Mit der Therapie wird versucht, die Einengung der Bronchien zu verbessern und das Fortschreiten dieser Einengung zu verlangsamen.